Wie trainiert man die Defensivabläufe ?

Der 19.12.1998 sollte deutsche TV-Geschichte schreiben. Es war jener Abend, an dem Ralf Rangnick, der damalige Trainer des SSV Ulm, erstmalig im deutschen Fernsehen eine ausführliche taktische Darbietung über die Viererkette gab. Zahlreiche Begrifflichkeiten wie „ballorientiertes Verschieben“, „gegenseitige Sicherung“ oder „Raumdeckung“ wirkten zu jeder Zeit wie revolutionäres Gedankengut. „Die Insel des modernen Fußballs“ titelten die Zeitungen und beriefen sich dabei auf die Spielweise des Zweitligisten, welcher unter Rangnicks Führung den Durchmarsch von der Regionalliga bis in die Bundesliga schaffte.

Ein kleiner geschichtlicher Exkurs zeigt, dass das strukturierte Verteidigen mit vier Feldspielern kein revolutionärer Gedanke der 1990er Jahre war, sondern vielmehr lässt sich diese Idee bereits bei der WM 1954 finden, bei denen die Ungarn erstmalig diese Spielweise praktizierten. Einen tendenziellen Ursprung des ballorientierten Verteidigens, lässt sich vier Jahre später bei der WM 1958 in Schweden erkennen. Die Brasilianer entwickelten eine gänzlich neue Defensivstruktur, indem es differenzierte taktische Verhaltensweise der Spieler bei Angriffs- und Abwehraktionen gab. So füllten beispielsweise Mittelfeldspieler situativ die Viererkette auf. Zugleich setzte dies eine enorme Laufarbeit der Mittelfeldspieler voraus (vgl. Hasenpflug, 2010).


Wer genauer wissen möchte, wie man die Viererkette und das ballorientierte Verschieben im Jugendfußball kindgerecht einführt, dem empfehlen wir dieses Buch von Martin Hasenpflug, der sich im Detail mit dieser Frage beschäftigt.


In den folgenden Jahren wurde die Art des Verteidigens immer ökonomischer entwickelt. Kraftzehrende Manndeckungen über das ganze Feld wurden bald ad acta gelegt, dafür sollte ein stetiges Übergeben der Gegenspieler dafür sorgen, dass den Spielern bei eigenem Ballbesitz mehr Kraft zu Verfügung steht.

Wie genau jedoch effektive Verteidigungsstrukturen aussehen und wie es möglich ist diese in sein eigenes Training miteinfließen zu lassen, möchte ich anhand von einigen Trainingsformen in den folgenden Abschnitten beleuchten.

Grundlagen der Viererkette

Die Ausübung der absoluten mannbezogenen Defensivordnung ist heutzutage lediglich bei extrovertierten Trainern wie Marcelo Bielsa zu entdecken. Das 4-4-2 ist mittlerweile im Spiel gegen den Ball ein System, welches gerade im Leistungsbereich immer mehr Popularität widerfährt. Allerdings ist sowohl das Spielen innerhalb einer Viererkette, als auch das Training derer, ein wesentlich komplexerer Prozess. Der Fokus liegt nun nicht mehr primär auf den einzelnen Gegenspieler, sondern auf der Positionierung des Balles.

Folglich immer mit der klaren Intention durch ballorientiertes Verschieben, Überzahl auf der Seite (bzw. Zone) zu schaffen, um somit die Wahrscheinlichkeit des Ballgewinns zu steigern, denn der ballbesitzende Spieler erfährt sowohl erhöhten Raum- als auch Gegnerdruck.

Verschieben
(Bezogen auf eine symbolische Darstellung des 4-4-2 Systems gegen den Ball.)

Exemplarisch zu sehen, dass Orange in Überzahl auf die ballnahe Seite verschiebt, um dort eine situativ lokale 3 vs. 2 Überzahl zu generieren. Für den andribbelnen Innenverteidiger bleiben durch die Deckungsschatten keine Möglichkeiten der flachen Spielfortsetzung. Durch ein kluges Anlaufverhalten und das richtige Lenken, in eine für den Gegner provozierte Unterzahlsituation, ist es möglich den Ball in der gegnerischen Hälfte zu erobern. Außerdem besitzt man bei ein stabilen Defensivordnung vergleichsweise viele Anspielpunkte, um nach der Balleroberung das Spiel vertikal fortzusetzen.

Ein weiterer elementarer taktischer Eckpfeiler ist die Bildung eines Dreiecks im Abwehrverhalten. In diesem Beispiel rückt einer der beiden Innenverteidiger heraus, um Druck auf den ballführenden Spieler auszuüben. Folglich wird die vertikale Passmöglichkeit durch den Deckungschatten zugestellt, deshalb bleiben nur Anspielstationen auf den Außenbahnen. Die Verlagerung des Spiels auf die Außenpositionen bringt mit sich, dass der Druck auf das eigene Tor verringert wird, weil gleichzeitig die Entfernung zunimmt. Entscheidend dafür ist die Positionierung der restlichen Verteidiger. Der nahstehende Außenverteidiger muss sich zwangläufig so nah am Innenverteidiger orientieren, um lediglich die Passoptionen auf außen zu Verfügung zu stellen. Maßgebend dabei ist zusätzlich ein Rückwärtspressing der Mittelfeldspieler, um sowohl den Raum- als auch Balldruck auf den Spieler zu erhöhen. Dies fordert eine enorme Handlungsschnelligkeit des ballbesitzenden Spielers ein, was die Fehlerquote der Folgeaktion steigern soll.

Verschieben
(gegenseitiges Absicherungsverhalten einer Viererkette)

Ein drittes Detail der Viererkette ist die gegenseitige Absicherung der Abwehrspieler. Die Viererkette agiert permanent in einer Tiefenstaffelung. Der Hintergrund ist, dass Vertikalpässe leichter abgefangen werden können, wenn ein Mitspieler überspielt werden sollte. Zudem soll der Gegner dazu provoziert werden vermehrt Querpässe zu spielen. Diese sollen dann im Zusammenspiel mit der Mittelfeldkette abgefangen werden. Diese bananenartige Tiefenstaffelung bedarf eine stetige Korrektur der eigenen Position. Bei Verlagerungen in den beispielsweise gegenüberliegenden Halbraum müssen die Außenverteidiger eine wechselseitige Bewegung vornehmen, um die Staffelung aufrecht zu erhalten. Gegenspieler werden zudem übergeben, sollten diese die Zonen der Mitspieler betreten. Dies verhindert ein Kreuzen der eigenen Verteidiger, was für den Gegner eine Eröffnung eines bespielbaren Raumes zur Folge hätte.

Weiterhin sollte man als Trainer darauf achten, dass die letzte Verteidigungslinie der eigenen Mannschaft nicht zu nahe am eigenen Tor agiert. 22 Meter gilt als ein gewisser Richtwert für die letzte Verteidigungsreihe, da diese Form der Fernschüsse für den Torwart leichter zu bewältigen ist.

Trainingsformen

Zunächst einmal möchte ich ausdrücklich empfehlen, dass man all diese genannten Aspekte der Viererkette möglichst in ein Training einbaut, welches viele Spielformen enthält. Ein reines Taktiktraining (z.B. 11 vs. 0) würde besonders im Nachwuchsbereich nicht die gewünschte Effektivität erzielen, da Faktoren wie Kondition oder Gegnerdruck nicht berücksichtigt werden. Weshalb der Anspruch darin liegen sollte möglichst viele Inhalte in Spielformen zu importieren. Einige Beispiele aus meiner eigenen Erfahrung möchte ich dafür in den folgenden Abschnitten nennen. Diese Formen eignen sich für alle Bereiche des Trainings, sei es in der Erwärmung, im Haupt- oder Schlussteil.

Einstimmungsform Verschieben

Verschieben trainieren

Aufbau: Der Trainer oder ein Spieler der eigenen Mannschaft befindet sich mit einem Ball vor der Viererkette. Der Trainer spielt nun wahlweise einen Pass auf einen der Spieler. Dieser spielt dann den Ball zum eigentlichen Passgeber zurück (die Kontaktanzahl kann je nach Altersklasse variiert werden). Nachdem jeder Spieler einmal angespielt wurde, kann beispielsweise die Übung durch variierende Laufaufgaben verknüpft werden, weshalb sich diese Form gut zur Erwärmung eignet.

Verschieben trainieren

Coachingpunkte: Wert muss auf ein sauberes ballorientiertes Verschieben gelegt werden. Die vier Anspielmöglichkeiten stehen assoziativ für die gesamte Spielfeldbreite. Demzufolge müssen die Spieler bei einem Pass auf die „Innenverteidiger“ eine Dreiecksbildung vornehmen. Erhält der stellvertretende Außenspieler ein Anspiel, muss eine absichernde Tiefenstaffelung praktiziert werden.  Neben der technisch sauberen Ausführung des Passspiels, bedarf es auch einer stetigen Kommunikation zwischen den Spielern, um die Räume möglichst minimal zu halten. Der Trainer sollte bemüht sein bereits frühzeitig Korrekturen im Stellungsspiel vorzunehmen.

Intention: Die Gestaltung dieser Übungsform ist äußerst einfach gehalten, enthält allerdings bereits zentrale Positionsmuster für spätere Spielformen. Außerdem erfährt man erste Orientierungspunkte anhand der Bewegungen der Mitspieler.

Trainingsformen zur individualtaktischen Verbesserung

Aufbau: Die Darstellung dieser Übung ist vergleichsweise schlicht gehalten, zugleich aber enorm effektiv. Auf beiden Feldern wird eine 1 vs. 1 Situation nachgestellt. Sowohl offensive als auch defensive Schwerpunkte finden sich hier wieder. Ziel ist es als ballführender Spieler die Dribbellinie zu überqueren, was zeitgleich der Verteidiger verhindern soll. Bei Ballgewinn soll ein sofortiger Umschaltmoment erfolgen.

Diese Situation ist der grundlegende Kern jeder defensiven Ausführungsaktion. Um diesen Prozess für alle Spieler möglichst effektiv zu halten empfehle ich möglichst viele Pärchen zu bilden und diese auf ähnliche Feldstrukturen wie in der Abbildung einzuteilen.

Dies kann man dann variabel zeitlich begrenzen, oder einen Wettbewerb ausführen lassen und die Spieler auffordern die Felder zu wechseln, um immer einen neuen Gegenspieler zu erhalten.

Coachingpunkte: Die zentralen Aspekte des defensiven 1 vs. 1 Verhalten sollen in dieser Übungsform geschult werden. Dazu zählt das Leiten des Gegners auf dessen schwachen Fuß. Weiterhin soll der defensive Spieler mithilfe einer tiefen und seitlichen Körperstellung arbeiten, um seinen Gegenspieler zur Außenseite zu bewegen, um ihn in eine „torferne“ Zone zu drängen. Weiterhin vereinfacht diese Körperhaltung eine Balleroberung. Besondere Beachtung sollte dabei das Anlaufverhalten und die Körperstellung des Verteidigers erhalten, da dies die primären Grundtechniken der Individualabwehrtechniken sind.

Intention: Diese Übung soll die Basis für spätere defensiv Abläufe bilden. Ein kluges und geschultes 1vs1 Verhalten sowohl in offensiver als defensiver Hinsicht sind maßgebende Fähigkeiten für erfolgreichen Fußball. Daher ist eine Übungsablauf in etwaiger Form besonders wertvoll, da dieser beide genannten Komponenten enthält. Durch kleine Feldbegrenzungen ist ein direktes Zweikampfverhalten vorprogrammiert, was den gewünschten Lerneffekt beschleunigt.

Verschieben trainieren

Aufbau: Die Gestaltung dieser Trainingsform ähnelt sich stark mit der bereits oben genannten Übung zum 1 vs. 1 Verhalten. Daher rate ich das Feld gleich zu lassen und lediglich durch drei kleine Tore zu erweitern. Weiterhin startet die Übung immer bei jenem Team, das sich in Überzahl befindet. Zugleich verteidigen diese auch immer zwei Tore. Dies ist daher auch spielnahe, da sich aus dieser Unterzahlsituation für den Verteidiger logischerweise eine Überzahlsituation auf einem anderen Bereich des Feldes ergibt.

Die Übung könnte anfangs erleichtert werden durch eine Zeitbegrenzung für die Angreifer und weiterführend durch ein Rückwärtspressing eines nachrückenden Verteidigers.

Coachingpunkte: Der einzelne Verteidiger verfolgt die Absicht einer Isolation des ballführenden Spielers, um somit eine situative 1 vs. 1 Aktion zu provozieren. Damit dieses Ziel erreicht werden kann muss dem verteidigenden Spieler verdeutlicht werden, dass die Verlangsamung des Angriffs die Hauptabsicht ist und nicht wie häufig fälschlicherweise angenommen, der direkte Ballgewinn. Eine seitliche Körperstellung, welche den ballbesitzenden Spieler dazu zwingt eine Einzelaktion durchzuführen ist von immenser Bedeutung. Bei einem Ballgewinn sollte der Verteidiger schnellstmöglich eine vertikale Spielfortsetzung wählen (ein Abschluss auf eines der beiden Passtore). Andernfalls wäre es auch legitim durch ein raumgreifendes Dribbling das Feld zu verlassen.

Intention: Die erstmalige Bedeutung des Deckungsschatten soll bei dieser Trainingsform zum Vorschein kommen. Ein besonders sauberes Anlaufverhalten muss durchgeführt werden, um die gewollte Isolation zu erzielen. Um diesen Unterzahlmoment erfolgreich bewältigen zu können braucht es zeitgleich  eine permanente Überprüfung der eigenen Körperposition damit der Deckungsschatten effektiv entfaltet wird.

Trainingsformen zur gruppentaktischen Verbesserung – das Verschieben trainieren

Verschieben trainieren

Aufbau: Um einen erhöhten Anreiz für den Angreifer zu stellen, bietet es sich an eine Anschlussaktion in Anbetracht eines Torschusses zu stellen. Dies stellt zudem auch eine extra Anweisung für die Verteidiger da, da gerade in Überzahl die Prämisse lauten sollte keinen Abschluss zu zulassen.

Alternativ können auch noch Anschlussaktion für die Abwehrspieler miteingebaut werden. Erschwerend könnte sich nach einer Zeitvorgabe ein zweiter Angreifer miteinschalten.

Coachingpunkte: Der Verteidiger auf der Seite des Dribbelfußes leitet den Angreifer durch eine seitliche Körperstellung auf seine schwächere Angriffsseite. Diese Aktion ist zugleich der Auslöser für den absichernden Verteidiger den Ball zu attackieren. Das Attackieren des Balls ist zwingend bei einer defensiven Überzahlsituation. Wichtig ist, dass die beiden Verteidiger nicht zu weit entfernt voneinander positioniert sind, weil ansonsten ein Durchbruch des Angriffsspielers erfolgen könnte. Diese defensive Diagonale ist durch die gleichzeitige seitliche und hintere Absicherung besonders effizient bei der Eroberung des Spielgeräts.

Intention: Die Trainingsübung gilt als erster methodischer Schritt in gruppentaktischen Defensivabläufen. Die Überzahl der Defensivspieler soll die Gewinnung des Balls und die damit verbundenen Erfolgserlebnisse vereinfachen. Bei dieser Form soll es durch das Doppeln zu einem kontrollierten Ballgewinn kommen.

Aufbau: Dies ist die Erweiterung zur 2 v. s1 Überzahlsituation auf zwei Passtore. Die Feldgröße kann je nach Altersklasse und Zielstellung verändert werden. Zwei Minitore auf jeder Seite würde einen stärkeren Fokus auf horizontale Kompaktheit legen, daher ist dies als spätere Erweiterung durchaus zu empfehlen.

Coachingpunkte: Auch bei einer defensiven Gleichzahlsituation bietet es sich an in eine diagonale Defensivordnung zu formatieren. Dem Angreifer bliebe nun die Möglichkeit eines Querpasses, was allerdings Zeitverlust verursachen würde. Der absichernde Verteidiger könnte durch eine frühzeitige Antizipation diesen Pass abfangen. Seine Hauptaufgabe bleibt aber das Absichern des herausrückenden Mitspielers. Eine seitliche Körperhaltung soll den Angreifer möglichst nahe zur Seitenlinie befördern, da diese als zusätzlicher „Mitspieler“ genutzt werden kann, um eine Raumverknappung vorzunehmen.

Intention: Situativ kann hier eine Manndeckung des nicht ballführenden Spielers gewählt werden. Die Absicht besteht aber darin, dass bei dieser intensiven Spielformen eine stetige Kommunikation vorherrscht, damit es zu einer optimalen Raumdeckung kommt.

Verschieben trainieren

Aufbau: Der Aufbau gleicht etwas einer von Diego Simeone sehr bekannten Trainingsform, welche bei uns bereits thematisiert worden ist. Ich empfehle hier unbedingt das Spiel auf zwei Tore, da somit eine verstärkte Verschiebung ausgelöst wird. Ferner kann man auch auf ein 6 vs. 6 erweitern, das in drei differenzierten Zonen gespielt wird.

Als steigernde Variation kann eine Unterzahlsituation für die Verteidiger dargestellt werden. Dieses Szenario würde einen starken Fokus auf eine ideale Raumbesetzung legen, um die Unterzahl zu egalisieren.

Coachingpunkte: Erstmalig spielen nun vier Spieler in einem Abwehrverbund zusammen. Hierbei sollen alle bereits angerissenen Techniken sowohl individualtaktischer- als auch gruppentaktischer Natur angewendet werden. Die Überzahl in ballnähe soll den Verteidigern eine erhöhte Chance auf einen Ballgewinn sichern. Das gegenseitige coachen ist für eine Mannschaft in dieser Trainingsform enorm wichtig, um z.B. ein effektives Anlaufverhalten zu praktizieren. Dieses könne beinhalten, dass der gegnerische Spieler auf den schwächeren Dribbelfuß gelenkt wird, um eine potenzielle Balleroberung zu generieren.

Intention: Mit dieser Spielform sollten möglichst alle Komponenten einer Viererkette abgedeckt werden, weshalb diese Übung auch als methodisch letzter Schritt anerkannt werden kann. Sollten angestrebte Ziele innerhalb dieser Form jedoch ausbleiben, gibt es zahlreiche Faktoren, die verändert werden können. Als Beispiel wären dafür Feldgröße und Spieleranzahl zu nennen.

Fazit – das Verschieben trainieren

Der Übergang von Kleinfeld auf Großfeld bietet die perfekte Gelegenheit diese Abläufe erstmalig zu trainieren. Aufgrund der Vielfalt und Komplexität sollte den Trainern bewusst sein, dass sich Lernerfolge eventuell erst langsam zeigen. Allerdings ist die Spielweise mit einer defensive Viererkette modern und kraftsparend gegenüber der damaligen strikten Manndeckung, welche jedoch im Juniorenbereich allgegenwärtig ist. Sicherlich helfen visualisierte Darstellungen wie z.B. Videoanalysen, allerdings sollte die Priorität beim Erlernen dieser Spielweise auf dem Platz liegen. Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche andere Übungen, welche helfen das Erlernen der Viererkette zu vereinfachen. Mein Anliegen bestand jedoch darin, meinen Weg zu skizzieren und mögliche Empfehlungen zu beleuchten.

Kategorie Spielformen, Training, Trainingstheorie

Julius Riemann ist seit jeher absolut fußballaffin und hat vor vier Jahren mit dem Trainerdasein begonnen. Die Trainertätigkeiten von Bielsa, Sampaoli oder Guardiola verfolgt er äußerst interessiert. Er trainiert aktuell die U15 als Co-Trainer im NLZ des 1.FC Magdeburgs. Zusätzlich ist er als Videoanalyst beim Fußballverband Sachsen-Anhalt tätig. Ihr findet ihn auf Twitter unter @julius_riemann

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