Spielverlagerungen trainieren

Spielverlagerungen trainieren

Wer uns regelmäßig folgt und unsere Artikel liest, dem wird aufgefallen sein, dass Spielverlagerungen eine wichtige Rolle spielen. Persönlich sind Spielverlagerung für mich ein zentraler Bestandteil meiner Auffassung von Fußball. Deshalb soll es in diesem Artikel darum gehen, wie man Spielverlagerungen trainieren kann.

Das Besondere und zugleich Faszinierende am Fußball ist, dass er so einfach und doch so komplex ist. Einer der Grundsätze, der das Spiel am besten beschreibt ist die Idee von Zeit und Raum. Jeder kann ein guter Spieler sein, wenn er Zeit und Platz hat, sobald er den Ball erhält. Dabei sind beide Konzepte relativ. Für Thiago Alcantara reichen auch wenige Quadratmeter und Sekunden, damit er seine Aktionen perfekt ausführen kann. Ein Spieler in den unteren Ligen Deutschlands hingegen benötigt logischerweise mehr Zeit und Raum.

Entsprechend sind Spielverlagerungen essenziell, um einen Spieler in eine Situation zu bringen, in der er Zeit am Ball hat und weit und breit kein Gegenspieler steht. Natürlich sollte der Passempfänger sich in einem Raum aufhalten, in dem er dem Gegner weh tun kann. Um dies zu erreichen kann eine Mannschaft intelligente Verlagerungen nutzen und den Gegner so unter Druck setzen.

In diesem Artikel soll es, nach einer kurzen Erklärung der Voraussetzungen für eine erfolgreiche Durchführung, vor allem darum gehen, wie man Spielverlagerungen trainieren kann.

Exkurs – was benötigt man eigentlich für eine erfolgreiche Spielverlagerung?

Ich möchte hier nur kurz auf die wichtigsten Grundsätze eingehen, die auch nachher beim Coaching der Spielformen eine Rolle spielen. Wer eine ausführliche Erklärung zum Thema Spielverlagerungen lesen möchte, dem empfehle ich meinen Artikel: „Die Essenz des Ballbesitzes“.

Eine Spielverlagerung ist eben mehr als nur eine Passkombination von einer Seite auf die Andere oder von einem Halbraum in den Anderen. Leider findet man sehr viele Übungen im Internet, die versprechen, dass man so eine Spielverlagerung trainieren kann. Diese Übungen/Spielformen liegen dabei nicht falsch, allerdings ist es wichtig, dass jeder Trainer auch die Idee und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Verlagerung kennt.

Ohne dieses Wissen ist weder die Erstellung einer effektiven Spielform noch das optimale Coaching möglich.

Nun aber zu den entscheidenden Punkten. Zu aller erst, eine Spielverlagerung wird genutzt, damit man in den freien Raum gelangt. Da mittlerweile alle Mannschaften ballorientiert verschieben, um den Raum um den Ballführenden herum, möglichst eng zu machen, müssen gleichzeitig woanders größere Räume entstehen. Diese gilt es zu finden.

Eine Spielverlagerung ist also dazu da, den freien Raum zu finden. Drei Aspekte sind dafür enorm wichtig.

  1. Das Konzept des Anlockens
  2. die Struktur für die Verlagerung
  3. die passenden Anschlussoptionen nach einer Verlagerung.

Beim Anlocken geht es darum, Räume zu öffnen. Beobachtet man die besten Teams der Welt, erkennt man schnell, dass sie immer wieder kurze Passstafetten in einem Raum nutzen. Wieso? Damit der Gegner noch weiter in diesen Raum schiebt und versucht in die aktive Balleroberung überzugehen. Dadurch entstehen woanders größere Räume. Die Idee dahinter – man ist als Mannschaft in Ballbesitz auf diese Situation besser vorbereitet und versucht sich aus der Drucksituation zu befreien.

Hier kommt der zweite, wichtige Punkt ins Spiel. Die passende Struktur. Das bedeutet einfach gesagt, dass der Ballführende genug Anspielstationen hat. Am besten werden Dreiecke gebildet, da diagonale Pässe am schwierigsten zu verteidigen sind. Außerdem sollten die Spieler gleichmäßig auf dem Platz verteilt sein. Stehen neun Feldspieler auf der rechten Seite und Einer auf der linken Seite wird eine Verlagerung mit kurzen Pässen kompliziert. Ein langer Ball hingegen ist recht lange unterwegs und deshalb einfacher zu verteidigen.

Außerdem würde der dritte Punkt verletzt werden – die passenden Anschlussoptionen. Nach einer Verlagerung ist es wichtig, dass der Empfänger sofort verschiedene Möglichkeiten zu Fortsetzung des Spiels hat. Wenn nicht, kann es sein, dass man nach einer Verlagerung in eine Unterzahlsituation gerät und den Ball verliert.

Diese drei Grundsätze sollten wir im Gedächtnis behalten, wenn wir nun die verschiedenen Spielformen betrachten, um Spielverlagerungen erfolgreich trainieren zu können.

Nicht nur auf höherem Niveau, sondern auch auf unterstem Niveau sollten diese Grundsätze nicht vergessen werden. Spielverlagerungen können nämlich einer Mannschaft in jeder Spielklasse, gegen jeden Gegner weiterhelfen. Allerdings kommt es in den unteren Spielklassen auf das richtige Design der Spielform und das passende Coaching an, aufwendige Erklärungen oder PowerPoint Präsentationen kommen seltener zum Einsatz.

Spielverlagerungen trainieren mit Zonenrondo

In der ersten Spielform geht um das Ball halten und nach einer bestimmten Anzahl von Pässen in ein anderes Feld zu verlagern. Diese Spielform stammt aus dem empfehlenswerten Buch von Rene Maric und Marco Henseling.

Spielverlagerungen trainieren

Aufbau/Ablauf

Für diese Spielform werden zwei Felder benötigt. In jedem Feld befinden sich drei angreifende Spieler. Zusätzlich gibt es in der Mitte eine neutrale Zone. Hier befindet sich ein angreifender Spieler, der nicht attackiert werden darf und in beiden Feldern aktiv teilnimmt.

Darüber hinaus gibt es drei Defensivspieler, die versuchen sollen den Ball zu erobern. Dementsprechend entsteht ein 4vs3 in einem Feld. Das Ziel der Mannschaft in Ballbesitz ist es, nach einer bestimmten Anzahl von Pässen in das andere Feld zu verlagern.

Allerdings gibt es eine Einschränkung. Der neutrale Spieler in der gelben Zone darf die Verlagerung nicht spielen, sondern nur einer der drei anderen Akteure. Dies müssen die Spieler in Betracht ziehen und folglich ihr Verhalten anpassen. Dementsprechend findet auch das Konzept des Spiels über den Dritten in dieser Spielform seine Anwendung.

Je nach Altersklasse und Leistungsstand kann es beispielsweise die Regel geben, dass eine Spielverlagerung erst nach sechs Pässen durchgeführt werden darf. Je nachdem wie viele Spieler im Training zur Verfügung stehen, können mehrere Verteidiger außen warten und aktiv in das Spiel eingreifen, wenn der Wechselpass erfolgte. Die anderen Verteidiger verlassen dann logischerweise das Spielfeld wieder. Den Verteidigern wird so stets eine kurze Pause gegönnt.

Coaching

In dieser Spielform sind insbesondere die Punkte Anlocken des Gegners und Struktur in Ballbesitz von Bedeutung. Durch die Mindestpassanzahl vor der Verlagerung sollte das Team in Ballbesitz versuchen den Gegner durch die vielen kurzen Pässe anzulocken und den neutralen Spieler in der gelben Zone als Lösungsoption zu nutzen.

Da es nur ein 4vs3 in der Zone gibt, ist das ständige Anpassen der eigenen Position und das Lösen aus dem Deckungsschatten von enormer Bedeutung, damit der Ballführende stets genug Anspielstationen hat.

Im Coaching sollte wert auf das Freilaufverhalten und das Anlocken des Gegners gelegt werden. Dabei helfen der Mannschaft in Ballbesitz Dreiecke, schnelle Kombinationen, kurze Dribblings oder Ablageoptionen weiter.

Ein guter Grundsatz lautet, dass wenn man unter Druck gerät, den Gegner also erfolgreich anlockte, den Spieler, der am weitesten entfernt ist, anspielt.

Des Weiteren sollte den Spielern in der ballfernen Zone klar gemacht werden, dass sie ihre Position ständig anpassen sollten, damit einfache Pässe möglich sind. Allerdings sollten sie dabei möglichst viel Raum/Tiefe schaffen, indem sie sich möglichst weit von der mittleren Zone (gelb) positionieren. Denn dann werden die Wege für die Verteidiger länger.

Variationen

In der oben beschriebenen Variante ist eine Mannschaft ständig in Ballbesitz, während die Andere nur verteidigt. Um dies zu ändern könnte man drei Teams bilden plus einen neutralen Spieler in der gelben Mittelzone. Dann müsste die Mannschaft, die den Ball verliert schnell umschalten und verteidigen, während die anderen beiden Teams den Ball halten und versuchen von einer in die andere Zone zu verlagern.

Darüber hinaus können auch weitere Provokationsregeln eingeführt werden. Um ein noch aktiveres Anbieten zu provozieren, könnte der Spieler in der gelben Zone eine Kontaktbegrenzung haben. Dies würde dazu führen, dass sich die Mitspieler aktiv anbieten müssen, um als Ablagestation zu dienen.

Natürlich kann auch die Anzahl der Verteidiger bzw. die Feldgröße je nach Alter und Leistungsstand angepasst werden. Darüber hinaus ist es wichtig, genug Pausen einzuplanen. Gerade für die Verteidiger ist die Spielform enorm laufintensiv und folglich sollten diese regelmäßig ausgetauscht werden.

Drei Zonenrondo

Auch in unserer nächsten Spielform liegt der Fokus wieder auf dem Ballhalten und es sind erstmal keine Tore involviert.

Spielverlagerungen trainieren

Aufbau/Ablauf

Das Feld besteht aus drei gleich großen Zonen. Es wird 6vs6+1 gespielt. Die Mannschaft in Ballbesitz hat dementsprechend nur eine sehr geringe Überzahl. Durch cleveres Verschieben und intelligentes Anlaufen kann sich das Team ohne Ball einen Vorteil erarbeiten.

Es dürfen sich maximal vier Angreifer und drei Verteidiger in einer Zone aufhalten. Diese Regel soll dazu führen, dass die ballnahen Räume überladen werden, allerdings die Verbindungen zu den anderen Zonen weiterhin bestehen. Jedoch muss das Team in Ballbesitz stets jede Zone mit mindestens einem Spieler besetzen.

Darüber hinaus soll es der Defensivmannschaft möglich sein, durch cleveres Herausrücken ein Aufdrehen zu verhindern. Nichtsdestotrotz sollten weiterhin zwei Verteidiger den Ballführenden anlaufen können.

Coaching

Nun steht die Mannschaft in Ballbesitz deutlich stärker unter Druck, da man fast in Gleichzahl agiert. Es gilt nun den neutralen Spieler passend zu nutzen. Außerdem entstehen Umschaltmomente, die eine schnelle Orientierung und ein passenden Gegenpressing erfordern.  

Auch hier liegt der Fokus zu erst auf dem Anlocken des Gegners, um in der nächsten Zone mehr Raum zu schaffen und eine Verlagerung so zu erleichtern. Hier ist es wieder entscheidend, dass sich die Angreifer aus dem Deckungsschatten der Verteidiger lösen und möglichst viele diagonale Passoptionen und Dreiecke herstellen.

Darüber hinaus ist es in dieser Spielform notwendig, dass das Team in Ballbesitz nicht nur den Gegner in die Tiefe zieht, sondern das Spielfeld möglichst breit macht, um mehr Raum zu schaffen.

Wie immer gilt hier, dass nicht absolute Breite, sondern relative Breite wichtig ist. Denn wenn sich ein Spieler zwar an der Seitenlinie anbietet, dann aber nicht mehr für seinen Mitspieler erreichbar ist, hat er das Spiel nicht in die Breite gezogen.

Des Weiteren muss das Team in Ballbesitz nun clever vorgehen und den Ball sauber zirkulieren lassen, um Passwege, vor allem ins Zentrum, zu öffnen. Der neutrale Spieler in grün ist hier der entscheidende Mann. Ein Pass auf ihn eröffnet verschiedene Möglichkeiten durch Aufdrehen oder simple Ablagen das Spiel fortzusetzen.

Da die verteidigende Mannschaft aller Voraussicht nach mit zwei Spielern anläuft, wird ein Pass zwischen den beiden hindurch von Nöten sein, um den neutralen Spieler anzulocken. Im Positionsspiel wird dies ein 3rd line pass genannt – ein Pass, der eine Linie überspielt.

Spielverlagerungen trainieren

Allerdings sind es nicht nur die vier Spieler in der Zone, sondern auch die beiden Akteure in der mittleren Zone, die sich aktiv anbieten sollen. Wie wir bereits bei der letzten Spielform feststellten, sollte unter Druck immer die Anspielstation gewählt werden, die am weitesten entfernt ist und trotzdem durch einen flachen Pass erreicht werden kann.

Spielverlagerungen durchspielen

Hier ist wieder die Struktur entscheidend. Es sollten möglichst viele Dreiecke gebildet werden, um ein schnelles Kombinationsspiel zu ermöglichen. Darüber hinaus ist es von Vorteil, wenn die Spieler gestaffelt positioniert sind und nicht alle auf einer Linie verweilen. Denn so ergeben sich mehr Ablageoptionen und für den Gegner ist es schwieriger effektiv zu pressen.

Eine beispielhafte Szene hätten wir hier. Der Ballführende (1) dribbelt kurz an (aus diesem Grund sehe ich eine Kontaktbegrenzung manchmal kritisch, da sie Dribblings verhindert). Spieler 4 bietet sich passend an und erhält den Ball. Dadurch, dass er höher positioniert ist als der neutrale Akteur, ergeben sich zwei Anspielstationen. Prallen lassen auf 3 oder nach innen auf den Neutralen ablegen.

Wie immer sollte hier die Option durchs Zentrum bevorzugt werden, sofern der Passweg offen ist. Da sich durch das Zentrum mehr Passoptionen ergeben. Der Neutrale Spieler hat nun verschiedene Passoptionen, um die Verlagerung durchzuspielen.

Das Ganze ähnelt einer Verlagerung von der rechten auf die linke Seite. Entweder über die beiden Sechser, den Zehner oder den Stürmer, sollte man von einem 4-2-3-1 ausgehen. Anders herum kann es natürlich auch eine Situation aus dem Aufbauspiel sein. Mit IV, AV und Sechser sowie einem Achter involviert.

2 Minitore für das Training der Spielverlagerung

Aufbau/Ablauf

Die abschließende Spielform, die ich präsentieren möchte, ist kein Rondo. Ganz im Gegenteil, wir möchten nun den Schritt aus dem bloßen Ziel des Ballhaltens und Verlagerns zum tororientierten agieren machen. Aus diesem Grund werden nun kleinere Minitore genutzt. Die Spielform ähnelt sehr den Lehren von Horst Wein (unbedingt lesen!!) Sie sollen aber nicht einen Torabschluss, sondern eher einen Schnittstellenpass oder einen Pass ins letzte Drittel simulieren.

Spielverlagerungen auf Minitore trainieren

Es wird 4v4 mit drei neutralen Akteuren gespielt. Dabei befinden sich zwei Spieler außerhalb des Feldes, dürfen nicht direkt angegriffen werden, haben aber auch nur zwei Ballkontakte zur Verfügung. Der Neutrale im Zentrum soll besonders bei der Dreiecksbildung helfen und die verteidigende Mannschaft, anders als in der obigen Grafik, dazu zwingen raumorientiert zu verteidigen.

Für die angreifende Mannschaft sind nur Spielverlagerungen von enormer Wichtigkeit. In der ersten Variante ist es den äußeren neutralen Akteuren nicht erlaub ein Tor zu erzielen. Warum werde ich im Coachingteil genauer erläutern.

Allerdings kann man nach einer Weile den neutralen Spielern auf außen erlauben Tore zu erzielen. Im Spiel kann man es sich beispielsweise vorstellen, dass ein Flügelspieler den Ball nach einer Verlagerung erhält und sofort einen diagonalen Pass zwischen die Linien spielt.

Coaching

Warum lassen wir nun in der ersten Variante die neutralen Flügelspieler keine Tore erzielen? Erinnert ihr euch noch an die drei wichtigsten Punkte bei einer Spielverlagerung?

Das Anlocken, die Verlagerung dank guter Struktur und die Anschlussoptionen nach einer Verlagerung. Da besonders viele Spielverlagerungen bewusst von einer Seite auf die andere gespielt werden, geht es mir hier darum, dass sich die zentralen Spieler sofort wieder für den Flügelspieler anbieten.

Eine Rückverlagerung gegen die Verschieberichtung mit anschließendem Pass hinter die Linien kann so prima imitiert werden.

Darüber hinaus spielen natürlich wieder die anderen beiden Punkte eine große Rolle. Durch die festgelegte Spielrichtung ergeben sich festere Positionen bzw. Räume die ein Team idealerweise besetzen sollte, um eine möglichst funktionierende Struktur, heißt viele Dreiecke und passende Abstände zu haben.

Das Team in Ballbesitz kann einen der Außenspieler nutzen, um Überzahl zu schaffen und den Gegner auf einer Seite anzulocken. Durch die Überzahl im Zentrum sollten sich nun verschiedene Möglichkeiten ergeben, einen Seitenwechsel durchzuführen.

Seitenwechsel in 4 Tore-Spielform

Das Fordern von Anspielstationen in der Nähe des Balles, das Lösen aus dem Deckungsschatten und das Anlocken mittels kurzer Pässe sollte im Vordergrund stehen. Des Weiteren sollten die Spieler, je nach Niveau darauf aufmerksam gemacht werden, dass nicht alle Spieler zum Ball verschieben sollen, sondern durch eine zentralere Positionierung in Verbindung mit dem anderen Halbraum/dem anderen Flügel bleiben.

Varianten

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten diese Spielform weiter fortzusetzen und auszubauen. Ich werde euch in den nächsten Wochen verschiedene Varianten präsentieren. Beispielsweise kann die Position sowie die Anzahl der neutralen Spieler verändert werden, aber auch passende Provokationsregeln eingeführt werden.

Gerade wenn man merkt, dass die Mannschaft ohne Ball keine Chance mehr hat, ein Tor zu verhindern, sollte die Spielform erweitert werden.

Fazit

Das Thema, wie man Spielverlagerungen trainieren kann, ist komplex und dieser Artikel natürlich unvollständig. Kreativere Spielformen, mit höherem Schwierigkeitsgrad und mehr Provokationsregeln gibt es sicherlich. Wir werden diese an jener Stelle auch noch thematisieren und euch vorstellen.

Allerdings denke ich, dass jeder Trainer, egal auf welchem Leistungslevel, diese Spielformen sinnvoll in sein Training einbauen und bei Bedarf variieren kann. Beispielsweise ergibt ein intensives Coaching der Spielverlagerung bei einer D-Jugend keinen Sinn, nichtsdestotrotz kann die Spielform auf vier Minitore genutzt werden.

Letztlich lag der Fokus vielmehr auf den inhaltlichen Aspekten und wo sie in den Spielformen zu finden sind. Des Öfteren ist es problematisch, wenn Trainer Spielformen nur aus dem Internet kopieren, ohne sie anzupassen und die Konzepte dahinter zu verstehen. Aus diesem Grund habe ich so viel Wert auf den Coachingpart gelegt.

Wenn euch der Artikel gefallen hat, ihr noch andere Spielformen kennt oder Fragen bzw. Feedback an mich richten wollt, dann schreibt einfach in die Kommentare.

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