Kommunikation im Nachwuchsfußball

Kommunikation spielt eine zentrale Rolle im Leben aller Menschen. Selbst wenn man nicht kommuniziert ist das eine Form ebendieser oder wie es der österreichisch-amerikanische Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick einmal ausdrückte: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“

Auch im Fußball ist das Verständigen zwischen Spielern und Trainer sowie zwischen den Spielern untereinander ein zentraler Teil des Spiels, der einen stark unterschätzten Einfluss auf die Leistung der Einzelspieler sowie der gesamten Mannschaft hat. Dies wird speziell deutlich, wenn man ein Fußballspiel mit einer verhältnismäßig kleinen Zuschaueranzahl verfolgt. Permanent erhalten die Akteure am Platz von ihrem Coach Anweisungen, Hilfestellungen, Kritik oder Lob und zudem verständigen sich die Spieler untereinander.

Dieser Aspekt kann im Profibereich aufgrund des Lärmpegels, welcher durch die großen Zuschauermengen zustande kommt, kaum wahrgenommen werden. Der Grundstein für diese Interaktion zwischen den Spielern wird im Training gelegt.

Wenn man ein Training einer Herrenmannschaft mit jenem eines Nachwuchsteams vergleicht, ist meist neben der Intensität noch ein weiterer Unterschied festzustellen: die Kommunikation. Erwachsene Spieler geben sich gegenseitig permanent Kommandos und versuchen sich mithilfe von dem Werkzeug der Sprache zu unterstützen oder zu korrigieren.

Hingegen kann man beim Beobachten eines Nachwuchstrainings häufig nur die Zwischenrufe des Trainers wahrnehmen und am Spielfeld beziehungsweise in der Übungsform ist es stumm. Und ähnlich sieht es dann am Wochenende auf dem Platz aus, denn wie das Sprichwort bekanntlich sagt: „Wie man trainiert, so spielt man auch.“

Wir werden uns im Folgenden auf die Kommunikation unter den Spielern konzentrieren, behandeln wieso diese so wichtig ist und wie man sie trainiert.

Weshalb hat die Kommunikation einen so hohen Stellenwert?

Das Tempo im Fußball hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung hingenommen. Durch die zunehmende Geschwindigkeit und der damit verbundenen Steigerung von Raum-, Zeit und Gegnerdruck, können selbst Profis manche Situationen nicht ohne die Kommandos und Hilfestellungen ihrer Teamkollegen lösen. Somit ist eine logische Folge, dass vor allem für junge Kicker die Kommunikation eine große Hilfe sein kann, da sie gerade erst dabei sind ihre Übersicht sowie ihre Reaktions- und Handlungsschnelligkeit zu entwickeln.

Speziell im Alter zwischen 11 und 17 Jahren sollte der Trainer große Aufmerksamkeit auf die Förderung der Kommunikationsfähigkeit der Spieler legen. In diesem Alter besitzen die Jungen und Mädchen meist schon die fußballerischen Fähigkeiten, um sich während dem Spiel auch auf andere Aspekte konzentrieren zu können.

In diesem Alter sind zudem die Kommandos der Mitspieler eine extreme Hilfestellung, da es für einige nicht einfach ist, ihre Umgebung schnell genug wahrzunehmen, die gesammelten Informationen zu verarbeiten und zu evaluieren, um dann eine Entscheidung zu treffen und die entsprechende Handlung auszuführen.

Wieso ist es dann trotz der Tatsache, dass die Kommunikation eine enorme Verbesserung der Leistung der Einzelspieler sowie des gesamten Teams herbeiführt, meist sehr still während den Spielen und Trainings im Nachwuchsbereich? Weil man den jungen Akteuren das Kommunizieren und Verständigen untereinander zwar nicht mehr beibringen muss, da sie es ja abseits des Fußballplatzes (hoffentlich) bereits machen, aber sie speziell am Anfang dazu ermutigen muss.

Häufig liegt das Problem nicht daran, dass die Spieler nicht miteinander reden wollen, sondern dass sie während den Übungen und in weiterer Folge in den Spielen schlichtweg nicht daran denken. Zudem ist es in diesen Fällen meist wie bei vielen Bestandteilen des Fußballs: Man muss die Spieler so lange dazu zwingen, gewisse Handlungen zu tätigen, bis sie es so oft wiederholt haben, dass sie es verinnerlicht haben und somit automatisch abrufen beziehungsweise durchführen.

Konkret bedeutet das, dass man die Spieler zunächst einfach dazu zwingen muss, sich permanent gegenseitig Kommandos zu geben. Am Anfang spielt auch der Inhalt der Kommandos nicht die zentrale Rolle, sondern, dass sie grundsätzlich miteinander kommunizieren und dann werden sowohl die Komplexität der Übungen als auch der Kommandos erhöht wie wir später sehen werden. Wie bereits angesprochen konzentrieren wir uns in diesem Artikel auf den Altersbereich zwischen 11 und 17 Jahren, jedoch sollte die Kommunikation selbstverständlich auch mit den jüngeren Kickern beziehungsweise mit den Erwachsenen geübt werden.

Bevor nun die konkreten Übungen sowie deren Zweck und Durchführung beschrieben werden können, muss zunächst noch ein letzter Punkt angeführt werden. Die Kommunikation hat logischerweise nur Sinn, wenn sowohl der Sender als auch der Empfänger die entsprechenden Kommandos auf dieselbe Art und Weise verstehen. Es ist nutzlos, wenn die Spieler beispielsweise beim Kommando „Raus!“ an unterschiedliche daraus resultierende Aufgaben denken.

Daher sollte man speziell bei einem neu zusammengewürfelten Team die wichtigsten Kommandos bereits vor dem ersten Training gemeinsam durchgehen und besprechen, damit während den Trainings und Matches keine Missverständnisse auftreten.      

Sie zum Kommunizieren zwingen

Der erste Schritt zu einer besseren Kommunikation startet damit, dass die Spieler sich daran gewöhnen sich gegenseitig zu coachen und Kommandos zu geben. Denn erst wenn sie sich daran gewöhnt haben, machen sie es später ohne darüber nachzudenken.

Bei dem Geben von Kommandos benötigt man eines: Wiederholungen! Zwingen Sie also ihr Team in den ersten Übungen so häufig wie möglich dazu, dass sie miteinander reden und keine Scheu davor haben. Zu Beginn ist es auch nicht notwendig, dass die Kommandos der Spieler einen spielnahen Inhalt haben, da der Fokus darauf liegt, dass sie sinnvoll miteinander kommunizieren. Dies zeigt sich in der ersten Übung.

Aufbau: Die Spieler gehen immer in Zweiergruppen zusammen mit jeweils einem Ball. Einer der zwei Spieler (B) positioniert sich im Zentrum eines Vierecks, welches aus vier verschiedenfarbigen Hütchen aufgebaut ist mit einer Seitenlänge von etwa 7 Metern. Der andere Spieler (A) positioniert sich gegenüber und außerhalb des Feldes mit dem Ball in einem Abstand von circa 7 Metern.

Ablauf: Der äußere Spieler (A) passt den Ball zu Spieler B im Viereck und sagt zudem eine Farbe der vier Hütchen. Spieler B lässt den Ball einfach mit dem ersten Kontakt prallen, läuft eine Runde um das Hütchen mit der angesagten Farbe und positioniert sich wieder in der Mitte des Quadrats, um den nächsten Pass zu empfangen. Nach einer Minute tauschen die beiden Spieler ihre Aufgaben beziehungsweise Positionen.

Kommunikation Fußball

Variationen: Für diese Übung gibt es verschiedene Variationsmöglichkeiten. Am wichtigsten ist, dass man nach einer oder zwei Runden die Hütchen vertauscht, damit die Spieler sich nicht an das Muster ihres Quadrats gewöhnen können. Man kann statt einem Lauf um das angesagte Hütchen auch ein Dribbling vorgeben.

Sinn und Zweck: Zwar haben die Farben keinen Bezug zum Spiel, jedoch werden die Spieler dazu gezwungen miteinander zu kommunizieren: Ein weiterer Vorteil dieser Übung ist die hohe Wiederholungszahl der Kommandos.

Das Rondo zählt zu den beliebtesten Übungsformen für das Aufwärmen und den Einstieg in das Training. Der Großteil der Mannschaften verwendet es in nahezu jedem Training. Wieso sollte man also nicht die Kommunikation auch in dieser beliebten Übung fördern und trainieren.

Dazu muss man zunächst folgendes hinterfragen. Was ist für Spieler eines der wichtigsten und zugleich ein relativ unkompliziertes Kommando? Der Name des Mitspielers. Denn der Spieler muss unter Zeit- und Gegnerdruck nicht noch zusätzlich einschätzen ob sich sein Mitspieler aufdrehen kann und das entsprechende Kommando geben, sondern schaut kurz auf (was er sowieso immer machen sollte), erkennt seinen Mitspieler und ruft seinen Namen. Somit ist der Name des Mitspielers das einfachste spielrelevante Kommando und genau das kann man im Rondo einbauen.

Aufbau: Ein Quadrat mit Hütchen je nach Spieleranzahl und Qualität der Akteure aufbauen.

Ablauf: Wie beim klassischen Rondo befinden sich ein oder zwei Spieler im Zentrum und müssen den Ball jagen, während die äußeren Spieler versuchen, dass sie in Ballbesitz bleiben. Jedoch gibt es nun die zusätzliche Regel, dass der Passgeber den Namen des Empfängers rufen muss, bevor dieser den ersten Kontakt macht. Geschieht dies nicht, wird es wie ein Fehler gewertet und der Passgeber muss in die Mitte.

Variationen: Die größte Variationsmöglichkeit ist die Größe des Feldes und das Verhältnis zwischen den Spielern in der Mitte und jener außerhalb. 

Sinn und Zweck: Die Spieler werden zum wiederholten Male permanent zum Kommunizieren gezwungen und da das Rondo ohnehin fast immer am Beginn des Trainings verwendet wird, muss man keine zusätzliche Übung aufbauen.

Diese beiden Übungen eignen sich ideal zum Aufwärmen und den Einstieg ins Training. Die Kommandos sind zudem noch recht simpel. Dadurch können sich die Spieler auf das Reden konzentrieren, da sie nicht einschätzen müssen, welches Kommando das sinnvollste wäre.

Zudem haben beide Übungen eine hohe Anzahl an Wiederholungen der Zurufe, wodurch sich die Spieler nach und nach daran gewöhnen. Dies ist auch der hauptsächliche Sinn dieser beiden Übungen. Sobald die Spieler diese ohne Probleme durchführen können, kommen im Anschluss Übungen, die bei welcher vor allem die Art der Kommandos im Vordergrund stehen.    

Die Komplexität der Übung und Kommandos erhöhen

Nachdem sich die vorherigen Übungen hauptsächlich darauf fokussiert haben, dass die Spieler überhaupt miteinander kommunizieren, können wir nun einen Schritt weiter gehen. Logischerweise machen Hilfestellungen in Form von Kommandos im Spiel nur dann Sinn, wenn sie den Empfänger auch tatsächlich im Spiel helfen und im besten Fall Informationen liefern, die er allein nicht erkennen würde.

Deshalb achten wir uns nun darauf, dass die Spieler spielnahe und sinnvolle Anweisungen an ihre Mitspieler erteilen. Wichtig ist dabei, dass die Übungen so entworfen sind, dass der Ablauf der Übung nur dann möglich ist, wenn auch tatsächlich miteinander kommuniziert wird. Sprich, es reicht nicht aus, wenn man den Spielern beim Erklären der Übung noch klassische Floskeln wie „fordert immer den Ball und redet miteinander!“ mit auf den Weg gibt. Das Ziel ist es, dass die Übung nur dann ablaufen kann, wenn die Spieler fußballbezogene Kommandos geben.

Zu den bekanntesten gehören hier wohl die „Klatsch/Dreh Übungen“. Hierbei müssen die Spieler ihren Kollegen ein Kommando geben, ob sich dieser aufdrehen soll oder den Ball prallen lassen soll. Durch das Einbauen dieses Kommandos, wird auch sofort die oben genannte Anforderung erfüllt, dass nur durch den Zuruf von „Klatsch!“ oder „Dreh!“ die Übung richtig ausgeführt werden kann.

Wichtig ist zudem, dass die Übung nicht zu viele Stationen beinhaltet und ein Durchlauf nicht zu lange dauert, damit man die Wiederholungszahl der Kommandos nach wie vor hochhält. Das folgende Beispiel ist eine Übung, welche schnell aufgebaut werden kann und deren Ablauf simpel, aber trotzdem spielnahe ist.

Aufbau: Zwei Hütchen mit einem Abstand von ca. 15 Metern platzieren und in der Mitte davon einen Dummy platzieren. Wenn dieser nicht vorhanden ist, dann einfach zwei oder drei Stangen nebeneinander platzieren, um einen Gegenspieler zu simulieren. Zu jenem Hütchen wo die Durchgänge beginnen, zwei Spieler positionieren und bei dem Dummy sowie beim zweiten Hütchen jeweils einen Spieler. 

Ablauf: Spieler A eröffnet die Übung und passt den Ball zu Spieler B. Er gibt zugleich ein Kommando, ob der Empfänger den Ball prallen lassen oder sich aufdrehen soll. Um sinnlos lange Doppelpassstafetten zu unterbinden, muss entweder beim ersten Pass sofort das Kommando „Dreh!“ kommen oder nach dem prallen lassen des Balles und dem erneuten Pass zu Spieler B der Zuruf „Dreh“ kommen. Also gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder ruft Spieler A „Klatsch!“, erhält den Ball nochmal und passt wieder zu Spieler B, welcher nun das Kommando „Dreh!“ erhält oder er erhält diesen Zuruf gleich beim ersten Pass.

Der nachfolgende Übungsablauf ist davon unabhängig immer gleich. Eine einfache Passstafette, bei der ebenfalls miteinander kommuniziert werden soll und die Spieler zu jener Position wechseln, zu der sie zuvor gespielt haben.  

Variationen: Selbstverständlich kann man hier die Distanzen zwischen den einzelnen Positionen an die Altersklasse anpassen und die Passstafette beziehungsweise generell den Ablauf nach dem Klatsch/Dreh Teil unterschiedlich gestalten. Der Vorteil an der oben beschriebenen Übung ist, dass ein Durchlauf kurz dauert und somit viele Wiederholungen der Kommandos zustande kommen.

Sinn und Zweck: In dieser Übung muss der Passgeber und somit auch jener, der den Zuruf gibt, nicht einschätzen welche Anschlussaktion des Empfängers sinnvoller wäre, was er später im Spiel selbstverständlich schon machen sollte. Doch in diesem Fall geht es rein darum, dass sich die Spieler an die verschiedenen Arten der Kommandos während einer Passstafette gewöhnen.

Hierbei kann mit der Komplexität der Übungen gespielt werden und der Trainer kann seiner Kreativität freien Lauf lassen. Wichtig ist dabei dennoch, dass die Zurufe der Spieler so häufig wie möglich erfolgen.

Nun wird eine etwas dynamischere and freiere Übung beschrieben, welche wieder die Kommandos „Klatsch!“ und „Dreh!“ beinhaltet.

Aufbau: Wieder wird ein Quadrat mit Hütchen oder Stangen abgegrenzt. In der Mitte davon befinden sich zwei Spieler ohne Ball und an jeder Seite des Quadrats befindet sich jeweils ein Spieler. Zwei von diesen vier Spielern besitzen einen Ball am Beginn der Übung.

Ablauf: Die Spieler im Quadrat bewegen sich frei und sollen die Bälle lautstark fordern. Wenn sie einen Pass erhalten, muss der außenstehende Passgeber „Klatsch!“ oder „Dreh!“ rufen. Im ersten Fall erfolgt ein einfacher Doppelpass. Beim Zuruf „Dreh!“ hingegen, nimmt der Empfänger im Quadrat den Ball an und hat drei Ballkontakte Zeit, um einen der anderen drei Außenspieler anzuspielen. Nachdem dies erfolgt ist, fordert der Spieler im Quadrat erneut den Ball eines anderen Spielers. 

Variationen: Man kann zum Beispiel nur zwei Spieler mit mehreren Bällen an den Seiten des Quadrats platzieren und an den zwei verbleibenden Seiten Minitore platzieren. Bei der Anweisung „Dreh!“ hat der Empfänger nun die Aufgabe nach maximal drei Kontakten ein Tor zu erzielen. Zudem können die Form des Spielfeldes und dessen Größe sowie die Spieleranzahl und Kontakt- bzw. Zeitbegrenzungen verändert werden.

Sinn und Zweck: Neben dem Fördern der Kommunikation, wird bei dieser Übung auch die Ballmitnahme sowie die Übersicht geschult, da der Spieler immer überprüfen muss wer derzeit in Ballbesitz ist und wer anspielbar ist.

Wenn die Spieler in der Lage sind die zwei oben angeführten oder ähnliche Übungen problemlos auszuführen und die Kommunikation sich deutlich verbessert, kommt nun der nächste Schritt: das Einbauen der Kommunikation in den Spielformen.

Reden und spielen

Da man bekanntlich im Training einen Großteil der Zeit mit Matches und Spielformen füllen sollte, widmen wir uns nun Spielformen, die neben den spielerischen Teil auch die Kommunikation mit ins Boot holen.

Der einfachste Weg, um die Kommunikation in einer Spielform zu fördern, ist derselbe, welchen wir vorhin auch beim Rondo eingeschlagen haben. Man nimmt einfach die Regel hinzu, dass es einen Ballverlust nach sich zieht, wenn der Passgeber nicht den Namen des Empfängers ruft. Diese Vorgabe kann man in so ziemlich jede Art einer Spielform hinzufügen. Egal ob ein normales Match auf zwei oder mehrere Tore, eine Spielform mit Joker und/oder Wandspielern.

Aufbau: Ein Viereck mit Hütchen oder Stangen eingrenzen und Spieler in drei gleich große Teams einteilen, sodass jedes Team eine andere Farbe hat.

Ablauf: Ziel ist es, dass immer zwei Mannschaften zusammenspielen, um gegen das dritte Team in Ballbesitz zu bleiben. Wenn der Ball von der jagenden Mannschaft erobert wird, wird das Team, welches den Ballverlust verursacht hat, zum verteidigenden Team. Wieder kommt die Regel hinzu, dass es als Ballverlust gewertet wird, wenn der Passgeber nicht den Namen des Empfängers ruft.

Kommunikation Fußball

Variationen: Die Feldgröße und die Spieleranzahl kann so variiert werden, dass man einen optimalen Zeit- und Gegnerdruck erzeugt, der die Spieler fordert, aber immer noch die Kommunikation ermöglicht.

Sinn und Zweck: Der große Vorteil der Spielform gegenüber den isolierten Übungen ist, dass keine Situation wie die andere ist und somit auch die Kommandos und Zurufe immer anders sein müssen. Das zwingt die Spieler dazu permanent neue Lösungen zu finden.

Das Dreifarbenspiel ist nur ein Beispiel für eine Spielform, in welcher man die Kommunikation als eine zusätzliche Regel einbaut. Ziel soll es selbstverständlich sein, dass die Spieler sich das Geben von Kommandos so weit einprägen, dass sie permanent miteinander kommunizieren, ohne dass die Regel vor Beginn der Übung erwähnt wird.

Wird es nach einigen Tagen oder Wochen nachdem man aufgehört hat, die Regel vorzugeben, wieder am Trainingsplatz während den Übungen zu leise, sollte man sie wieder einbauen. Hierbei kommt es auf das Gespür des Trainers an.

Zusammenfassung

Kommunikation kann speziell jungen Spieler sehr helfen, da sie Lösungsmöglichkeiten erhalten, welche sie allein nicht hätten, doch genau das ist der meist ungenützte Vorteil, wenn man zehn Teamkollegen am Platz hat. Zudem ist es wichtig, die Spieler früh genug zur Kommunikation am Platz zu ermutigen.

Allerdings benötigt es speziell bei den jüngeren Kickern Zeit bis sie Kommandos und Anweisungen verinnerlichen. Daher sollte der Trainer seinen Spielern Zeit schenken und Schritt für Schritt mit ihnen arbeiten. Zudem ist wichtig die Spieler immer wieder zu loben, sodass sie sich einprägen wie wichtig die Kommunikation untereinander während einem Fußballspiel ist.

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https://thefalsefullback.de/spielformen-fuer-dein-fussballtraining/

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