Marcelo Bielsa und der Spielaufbau im 4-2-3-1

Marcelo Bielsa’s Profil

Marcelo Bielsa spielte für seine Heimatstadt Newell’s Old Boys in der argentinischen Primera Division. Seine Spielerkarriere endete 1980 im Alter von 25 Jahren. Zu dieser Zeit entschloss er sich dem Coaching zu widmen. Er arbeitete bei Newell’s Old Boys als Scott und Co-Trainer, bis er 1990 zum Headcoach ernannt wurde. Er wurde für seine Zeit im Verein so sehr bewundert, dass das Stadion seitdem „Estadio Marcelo Bielsa“ genant wird.

Bevor Bielsa 1993 Newells Old Boys verließ, gewannen sie zwei Meistertitel und erreichten das Finale der Copa Libertadores (1992), wobei sie das Finale im Elfmeterschießen gegen Sào Paulo verloren. Anschließend war er bei Vèlez Sàrsfield in Mexiko und zurück in Argentinien, bevor er das argentinische Nationalteam leitete.

Bielsas Zeit in Argentinien war erfolgreich und er wurde für seinen Spielstil sehr bewundert. 2004 gewannen sie die Goldmedaille des Olympischen Sommerturniers und belegten den zweiten Platz in der Copa Amèrica.

Anschließend setzte er seine internationalen Erfolge mit Chile fort, qualifizierte sich erfolgreich für die WM 2010 in Südafrika, qualifizierte sich für die Gruppenphase und verlor anschließend gegen Brasilien im Achtelfinale. Während seiner Zeit als Headcoach auf internationaler Ebene mit Argentinien und Chile hat die Fußballwelt die taktischen Innovationen und die aufregende Marke Bielsa des offensiven Fußballs bewundern können.

Trainerstationen:

  • FC Leeds United
  • Lille OSC
  • Marseille
  • Athletico Bilbao
  • Chilenisches Nationalteam
  • Argentinisches Nationalteam
  • Vèlez Sàrsfield (Argentinien)
  • Amèrica (Mexico)
  • Atlas (Mexico)
  • Newell’s Old Boys (Argentinien)

Erfolge

  • Meister – Argentinien Primera Division (1991, 1992 & 1998)
  • Olympische Sommerspiele Athen ( Goldmedaille, 2004)
  • Copa Amèrica ( Finalist, 2004)
  • Copa Del Rey (Finalist, 2012)
  • Copa Liberatores (Finalist, 1992)

Marcelo Bielsa’s Aussagen:

„A man with new ideas is a madman, until his ideas triumph.“

„I always tell the boys that football for us is movement, displacement, that we must always be running.“

Marcelo Bielsa genannt „El Loco – Der Verrückte“ ist aktuell Headcoach bei Leeds United und ist im wahrsten Sinne „verrückt einfach fußballverrückt“. Inspiriert von „Totaalvoetbal- Rinus Michels“ setzt auch er vollen Fokus auf offensive Aussenverteidiger und offensive Spielsysteme. „Mein Fußball ist sehr einfach“, sagt Bielsa selbst. „Ich bin besessen vom Angreifen. Wenn ich Videos schaue geht es dabei ums Angreifen und nicht ums Verteidigen.“ Spieler sprechen von Taktiktafeln wo es nur von Pfeilen über Laufwege und Passwege wimmelt.

„Wer Trainer werden will muss zuvor mit ihm gesprochen haben!“

Pep Guardiola

Bevor Pep Guardiola seine Karriere bei Barcelona begann, hatte er seinem Guru Bielsa einen Besuch auf dessen Ranch in Maximo Paz abgestattet. Aus einem kleinen Austausch wurde eine elfstündige Taktikschulung, die den Fußball veränderte. „Er beeinflusst Spieler und das gesamte Spiel“, sagt Guardiola über Bielsa. „Darum ist er der beste Trainer der Welt. Wer ein Trainer werden will, muss vorher mit ihm geredet haben.“

Als er das Nationalteam von Argentinien (die Albiceleste) 2004 ins Finale der Copa America und kurz danach zur Olympischen Gold-Medaille führt, wurden auch die etzten Skeptiker besiegt. In Chile revolutioniert er das Verständnis von Fußball, formt den Außenseiter bei der WM 2010 mit seinem „Bielsa-Ball“ zu einer der ansehnlichsten Mannschaften und legt den Grundstein für Jorge Sampaoli und die zwei Copa-Erfolge 2015 und 2016.


Viele der spannenden Informationen und Analysen über den Spielaufbau von Marcelo Bielsa stammen aus dem Buch Coaching build-up play against a high pressing team, das sich im Detail mit dem Fußballverständnis von Marcelo Bielsa beschäftigt.


Marcelo Bielsas Positionierung zum Spielaufbau im 4-2-3-1 gegen 2 Stürmer

Der Spielaufbau im 4-2-3-1 funktioniert nicht optimal, wenn man gegen eine verteidigende Mannschaft antritt, die mit zwei Stürmern spielt. Es gibt eine 2-gegen-2-Situation im Abwehrdrittel, die es schwierig macht, vom Torhüter aus herauszuspielen.

Aus diesem Grund ändern wir diese Grundformation, um das Spiel von hinten aufzubauen.

Wenn wir ein Spiel gegen Teams aufbauen, die mit nur einem Stürmer spielen, müssen wir im Abwehrdrittel keine weiteren Maßnahmen ergreifen, da es bereits einen numerischen Vorteil gibt. Wenn man jedoch gegen zwei Stürmer spielt, müssen taktische Anpassungen vorgenommen werden.

Variante 1: Eine 3-gegen-2-Situation im Abwehrdrittel durch Anpassung in eine angreifende 3-3-3-1 Formation

Wenn wir den Spielaufbau in einer 4-2-3-1 Grundformation beginnen, wird die Rolle des „Abkippenden Zentralen“ normalerweise vom tiefsten zentralen Mittelfeldspieler (6) ausgeführt bzw. zentral im Mittelfeld positioniert sich (8) Dieses „Abkippen“ könnte auch durch im Rotationsprinzip vom 6er und 8er durchgeführt werden. Durch gegenläufige Bewegungen von 6 & 8 können im zentralen Mittelfeld weitere Räume geöffnet werden. Der Mittelfeldspieler, der zwischen die Innenverteidiger zurückfällt, sollte über gute Passfähigkeiten und eine gute Ballkontrolle verfügen.

Marcelo Bielsa z.B.: stellt sein Team am häufigsten in einer 4-2-3-1-Formation auf, die Formation wechselt zu einem 3-3-3-1. Dies ist eine angreifende Formation, da sich 4 Spieler in fortgeschrittenen Positionen befinden und eine 4-gegen-4-Situation in der Angriffslinie entsteht. Diese Gleichheit in Zahlen ist immer zugunsten der angreifenden Mannschaft. Die Tatsache, dass das 3-3-3-1 Vorteile für die angreifende Mannschaft schafft, bedeutet, dass Marcelo Bielsa manchmal das 3-3-3-1 als permanente Formation einsetzt und nicht nur, wenn das Spiel von hinten aufgebaut wird

Variante 2: Eine 3-gegen-2-Situation im Abwehrdrittel durch Anpassung in eine angreifende 3-3-3-1 Formation

Wenn wir eine 4-2-3-1 Grundformation verwenden, kann ein numerischer Vorteil, ein 3 gegen 2 im Abwehrdrittel auch dadurch erzielt werden, dass einer der beiden zentralen Mittelfeldspieler (6 oder 8) tiefer und zur Seitenlinie hin abfällt. Die Innenverteidiger (4,5) bewegen sich horizontal und der weitere zentrale Mittelfeldspieler (8) bewegt sich in eine noch zentralere Position. Im Beispiel passt sich unsere angreifende Mannschaft in 4-2-3-1 Grundformation auf ein 3-3-3-1 an, um das Spiel vom Torhüter aufzubauen.

4-2-3-1

Im Bildbeispiel passt die angreifende Mannschaft die 4-2-3-1-Formation an die 3-3-3-1 an, um das Spiel des Torhüters aufzubauen.

Eine 3-gegen-2-Situation im Abwehrdrittel durch Anpassung des 4-2-3-1 an eine defensivere 3-4-3-Formation

Die taktischen Anpassungen auf den vorherigen beiden Beispielen sind angriffsorientiert, da in der Angriffslinie eine 4-gegen-4-Situation entsteht. Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit, einen numerischen Vorteil im Abwehrdrittel zu erzielen, den Marcelo Bielsa mit seinen Teams nutzt. Aus dem Spielaufbau im 4-2-3-1 wird ein 3-4-3. Das Team behält dadurch mehr Sicherheit im Mittelfeld, ist aber stärker auf die Verteidigung bedacht, da die Partie in der Angriffslinie zugunsten des verteidigenden Teams auf 3 gegen 4 wechselt.

In dieser Situation passt die Mannschaft ihre 4-2-3-1-Formation erneut an. Der (6) kippt zwischen den Innenverteidigern ab und einer der Flügelspieler (7) kippt  in die Halbposition ins Mittelfeld ab, um das Gleichgewicht zu halten und eine Linie von vier Mittelfeldspielern zu bilden.

Genauer betrachtet kippen (7,9,11) so ab das sie sich zwischen gegnerischen Spielern positionieren, um Verwirrung für die Zuordnung bzw. der Deckung gewieft zu entziehen.

Der Flügelspieler (7), der nach hinten in die Halbposition abkippt ist bereit, einen halbrechten Mittelfeldspieler zu spielen. Wenn der Ball vertikal gespielt wird, könnte er sich möglicherweise aufdrehen um mit einem Tempodribbling ins Angriffsdrittel vorstoßen oder als Wandspieler agieren.

Spielaufbau im 4-2-3-1

Das seitliche abkippen (9) nach rechts, die 10er Position als Tiefengeber, um die Formation beizubehalten, die jetzt die Formation im Ballbesitz im  3-4-3 hat und ausgeglichener ist. Es gibt einen 3-gegen-2-Vorteil im Abwehrdrittel, um das Spiel aufzubauen, aber jetzt gibt es einen          3-gegen-4-Nachteil im Angriff. Dies kann durch geschickte Positionierung (siehe Bild 4,9,10,11) in die Halbpositionen zu Vorteilen führen da keine feste Zuordnung im Zentrum sowie am Flügel (2,3) stattfindet.

Herstellung eines numerischen Vorteils von 3 gegen 2 in der Nähe der Seitenlinie mit der 3-4-3 Formation von Bielsa (Verteidigungsoption)

Spielaufbau 4-2-3-1

Für die defensive Option, die 4-2-3-1-Formation an eine 3-4-3-Formation anzupassen, um das Spiel von hinten aufzubauen, wird auf einer Seite (links) eine 3-gegen-2-Situation erstellt, auf der anderen Seite jedoch nicht rechts, wo es ein 2vs2 gibt. Dies bedeutet, dass der linke Innenverteidiger (5) ein Zielspieler ist und wenn er den Druck vom Stürmer (10) aufnehmen und überwinden kann, besteht für das Team eine starke Möglichkeit, den numerischen Vorteil von 3vs2 auf dieser Seite auszunutzen. Alternativ, wenn sowohl der linke Innenverteidiger (5) als auch als auch die Abkippende (6) markiert sind und den Ball vom Torspieler nicht gespielt werden kann, muss der Ball diagonal auf den rechten Innenverteidiger (4 ) verlagert werden, da er einer von drei möglichen Zielspielern ist. In dieser Situation gibt es keinen numerischen Vorteil in der Nähe der Seitenlinie, da vorerst ein 2vs2  dort vorhanden ist. Weiters könnte eine Variante entstehen wenn ich den Gegner im Glauben lasse dort den Eröffnungsball Hinzuspielen wo eine 3vs2 ÜZ ist, sondern sofort auf den IV (4) wo vorerst eine Gleichzahl am Flügel herrscht.

4-2-3-1

Da sowohl die Abkippende (6) sowie der linke IV (5) sind von Stürmern markiert sind (9,10), bleibt der rechte IV (4) frei und wird zum Zielspieler. Wenn der rechte IV (4 ) den Ball vom Torhüter erhält, liegt zunächst eine 2-gegen-2-Situation in der Nähe der Seitenlinie vor. In diesen Situationen können die Bielsa-Teams taktische Anpassungen vornehmen, um einen numerischen Vorteil zu erzielen. Der Stürmer (9) kippt nach hinten rechts ab, während sich der Stürmer (10) sich in die vordere Position (Tiefengeber ) bewegt. Ein numerischer 3vs2-Vorteil wird nun auf der rechten Seite erzeugt.

Spielaufbau über abkippenden 6er wenn die beide Zielspieler (IV 4 & IV 5) zugestellt werden

Werden beide Zielspieler (IV 4 & IV 5) nicht zugestellt , weil sich die beiden gegnerischen Stürmer zurückgezogener agieren, kann der Ball mit einem direkten Pass zum Zielspieler bewegt werden.

Wenn der Zielspieler oder die Zielspieler markiert sind, geht der Torhüter kurz zu Nr. 6 über, der der freie Spieler ist. Der Ball kann dann über einen Verbindungsspieler zu einem Zielspieler geleitet werden.

Einen Verbindungsspieler (8er) im Spielaufbau – Passspiel auf Zielspieler IV (5)

Sobald (6) eindribbelt, bewegt sich der Stürmer (10) um Druck auszuüben und gleichzeitig den Pass zu IV (5) zu blockieren sowie den IV in den Deckungsschatten zu stellen.

Der Ball wird von (6) vertikal auf den zentral eingerückten (8) gespielt, der als Verbindungsspieler (offene Stellung zur Ballmitnahme ) fungiert, und den Ball an den IV (5) weiterleitet, der sich mit einer Freilaufbewegung in den sich bietenden Raum bewegt. Die Fortsetzung des Spiels in der äusseren Halbspur kann sowohl im steil-klatsch-steil oder mittels Chipball hinter die Abwehr (durch zusätzlichen Laufwege von 2,3,7,9) erfolgen. Weitere Optionen möglich.

Spielaufbau 4-2-3-1
Spielaufbau 4-2-3-1

Wenn die Verteidigungsoption von Bielsas 1-4-2-3-1 (3-4-3 wie oben erläutert) verwendet wird, können zwei Mittelfeldspieler als Verbindungsspieler eingesetzt werden.

Dies kann von Vorteil sein, wenn die gegnerischen Stürmer Druck ausüben, um das Spiel des Gegners nach innen zu lenken und die Halbspuren in Richtung der Seitenlinien durch geschicktes Zulaufen (Deckungsschatten) blockieren.

Die Suche nach Halbspuren im 4-2-3-1 und bespielbaren Räumen wenn das Spiel nach Innen gelenkt wird

Der zentrale Bereich des Spielfelds ist der wichtigste – wenn ein Spieler Zeit und Raum auf dem Ball in der Mitte erhält, stehen ihm viele Optionen zur Verfügung. Eine defensiv gut organisierte Mannschaft würde normalerweise den Gegner daran hindern, dies zu erreichen. Manchmal haben die Mannschaften jedoch die Strategie, das Spiel nach innen zu lenken und den Ball in einer ÜZ zu erobern.

Auch in dieser Situation sollte das angreifende Team bereit sein, den Druck zu brechen.

4-2-3-1

(6) empfängt und bewegt sich vorwärts, während die beiden Vorwärts (9 & 10) breit bleiben. Die drei Passoptionen für den Spieler in Besitz (6) sind die Durchgänge zu den Mittelfeldspielern zwischen den Linien (7, 10 oder 11), die in der gegnerischen Hälfte zum Empfang und zum Angriff führen könnten.

Wenn die Team-Flügelspieler (7 und 11) die Überholspuren verengen, stehen in der Nähe der Seitenlinien mehr Platz für die Flügelrücken (2 und 3) zur Verfügung. Je mehr die Flügelspieler des blauen Teams im Durchschnitt die Überholspuren blockieren, desto unmöglicher werden die Pässe in Richtung von (7,11).

Variante: AV verteidigt nach vorne um FL zu attackieren

Die Mittelfeldlinie ist breit aufgefächert und befindet sich auf einer Linie. Der Flügelspieler (7) bewegt sich für eine Zuspiel von (6) zwischen die Linien. Die genaue Zuordnung von blau fehlt. Der Aussenverteidiger (3) verteidigt nach vorne und öffnet damit den Raum dahinter. Durch einen hohen Ball (6) in die Aussenspur kann der Aussenverteidiger (2), durch eine Ballmitnahme im Sprint, gezielt in den Raum im Tempo mitnehmen. Dadurch könnte eine 5vs4 ÜZ Situation im Angriffsdrittel erzielt werden.

Variante: Flügelspieler bewegen sich nach innen um Kompaktheit im Zentrum herzustellen – dies eröffnet Raum auf der Aussenspur im 2 vs 1

Die Flügelspieler (11,7) kippen seitlich nach innen um Kompaktheit im Zentrum zu schaffen. (8) attackiert nach vorne auf (6) und versucht das Abspiel zu unterbinden. (6) mit einem Chipball auf die Aussenspur. Dadurch ermöglicht es dem Gegner auf der Aussenspur eine 2vs1 Situation herzustellen. Der Aussenverteidiger (3) sichert auf Aussenverteidiger (2) durch, der eingerückte Flügelspieler (7) befindet sich in der Halbposition. In weiterer Folge hätten wir im Angriffsdrittel eine 5 vs 4 ÜZ Situation oder eine  6 vs 4 Überzahlsituation wenn der Aussenverteidiger (3) das Tempo nach vorne mit aufnimmt.

Variante: Flügelspieler kippt nach hinten ab – AV verteidigt auch vorne

Wenn der Flügelspieler (11) nach hinten abkippt um den Aktionsradius von Aussenverteidiger (2) einzuengen, sowie der Aussenverteidiger (3) nach vorne verteidigt auf den eingerückten Flügelspieler (7), um das Zuspiel zu stören bzw. um das Aufdrehen zu verhindern wird dahinter ein Raum kreiert in dem der Stürmer (9) einlaufen könnte.

Der Unterschied ist diesmal, welcher Spieler den geschaffenen Raum ausnutzen kann. Der Aussenverteidiger (2) ist jetzt verdeckt, so dass der Stürmer (9) in den Raum rennt. Der Ball kann direkt in den Raum gechipt werden, in den der Stürmer laufen soll (schwarze Linie) oder durch eine Passkombination (rote Linie).

Spielaufbau 4-2-3-1

Fazit Spielaufbau im 4-2-3-1

Seit gut einem Jahr ist Marcelo Bielsa nun bei Leeds United, und inzwischen gibt es wohl kaum einen Trainerkollegen in England, der hemmungsloser geliebt wird als der Argentinier. Jürgen Klopp in Liverpool vielleicht, der mit dem FC Liverpool die Champions League und den Weltpokal gewann. Das Faszinierende an der Liebe für »El Loco« hingegen ist, dass er mit Leeds in der letzten Saison den Aufstieg in die Premier League verpasste, als Leeds zunächst aus den Plätzen zum direkten Aufstieg fiel und anschließend in der Relegation überraschend an Derby County scheiterte. Das »Problem« für die Spieler Bielsas: der Mann hat eine Vorliebe dafür entwickelt, seine Mannschaften immer wieder in den Strafraum eindringen zu sehen. Ob nun mit oder ohne Ball. Die permanente Überladung der Tornähe als taktisches Grundkonzept. Das bedeutet auch in den Angriffsbemühungen: laufen, laufen, laufen.

Trainergrößen wie Pep Guardiola, Mauricio Pochettino, Jorge Sampaoli tauschen sich mit ihm aus, und finden nur lobende Worte über den „Taktiker“ und den Menschen Bielsa.


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Literaturverzeichnis:

Marcelo Bielsa „Coaching build up play against high pressing teams.“ (Soccer Tutor

06/2017, Autor Athanasios Terzis)

Wikipedia „Marcelo Bielsa“

11 Freunde Magazin „Marcelo Bielsa“

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