AS Rom nach starkem Hinspiel mit einem Bein in der nächsten Runde

Am vergangenen Donnerstag Abend, traten zwei der bislang interessantesten Europapokal Teilnehmer im diesjährigen Achtelfinale der UEFA Europa League gegeneinander an. Das Abendspiel wurde im Stadion Olimpico di Roma als Geisterspiel ausgetragen und versprach bereits im voraus, ein überaus interessantes Spiel zu werden. 

Paulo Fonseca, aktueller Chef-Trainer der Italiener und ehemaliger Übungsleiter der Gäste aus Donetsk, freute sich auf die Begegnung mit seinem Ex-Team und überschüttete die Mannschaft von Luis Castro mit Komplimenten. 

Dem amtierenden ukrainischen Meister gelang es über den 3.Platz in der überaus starken Champions League Gruppe B, in das Europa League-Sechzehntelfinale zu geraten. Das Weiterkommen wurde erfolgreich gegen Maccabi Tel Aviv gemeistert, mit zwei Siegen aus beiden Spielen.

Auf der anderen Seite konnte sich AS Rom in der Europa League souverän als Gruppensieger für das Sechzehntelfinale qualifizieren, dass schlussendlich mit ebenfalls zwei Siegen gegen Sporting Braga, zu einem Einzug ins Achtelfinale führte.

 Shakhtar konnte mit zwei Siegen gegen Real Madrid und Zwei Unentschieden gegen ein formstarkes Inter Mailand. in der Gruppenphase der CL für Furore sorgen. Anhand von zwei deutlichen Niederlagen gegen Borussia Mönchengladbach, mussten sich die Ukrainer jedoch am Ende mit dem 3.Platz zufrieden geben. 

Auf der anderen Seite können die Römer mit guten Auftritten in der Europa League und dem direkten Kurs auf die Champions League Tabellenplätze in der heimischen Serie A, durchaus gelassen sein. 

Beide Mannschaften gingen somit mit Entschlossenheit und Willensstärke in das Europapokalspiel in Italien rein. 

Shakhtars Zuordnungsprobleme im Pressing

Chef-Trainer Luis Castro und Assistenz-Trainer Vitor Severino entschieden sich für eine 4-1-4-1 Struktur gegen den Ball, dass den Gegner in einem Mittelfeldpressing und mit einem nach außen gelenkten Pressingmechanismus, zu Ballverluste in den Außenspuren zwingen sollte. 

Stürmer Junior Moraes versuchte anhand von Bogenläufe und das Aufbauen von Deckungsschatten, die Verbindungen der Verteidiger abzuschneiden und  den Ballvortrag auf die Außenspuren zu steuern. Dadurch das Romas AV Rick Karsdorp sich nach wenigen Spielminuten auf die Höhe der Abwehrkette der Gäste begeben hatte, sorgte das für nachteilige Zuordnungsprobleme im Rausrückverfahren der Ukrainer. 
Karsdorps hoch schieben, formierte Roms Staffelung in ein asymmetrisches 3-4-3 mit Leonardo Spinazzola als tieferen Breitengeber. 

Schon zu Beginn an war deutlich zu erkennen, dass die 8er Donetsks (Marlos + Alan Patrick) auf die gegnerischen IV raus schieben sollten, mit einem leichten Bogenlauf um den Ballvortrag nach außen zu steuern. Dadurch das die Gastgeber eine flache 3er-Kette in der Aufbauzone angewandt haben, wurden die Pressingwege von Marlos und Patrick länger, was für weniger Raum-/Zeit-/Gegnerdruck für die Halbverteidiger sorgte.

Aufgrund dessen, dass Spinazzola der tiefere Breitengeber war und somit eine höhere Balleroberung nur in seiner besetzten Außenspur möglich war, forcierte Moraes den Ballvortrag aufdringlicher in die rechte Außenspur. Durch die flache 3er-Kette Roms, wurde die Arbeit gegen den Ball erschwert. Nicht nur die Pressingwege wurden für die 8er verlängert, sondern auch teilweise blockiert. Fonseca forderte seine beiden 6er Amadou Diawara und Gonzalo Villar auf, beide gegnerischen 8er jeweils in den Halbräumen zu binden. Zuvor agierten beide als diametral abkippende 6er, die situativ pendelnde 4er-Ketten bildeten. 

Dadurch das Donetsks Flügelspieler Taison und Tete gegen den Ball die ballnächsten gegnerischen Breitengeber zugeteilt bekommen haben, stellte die zügig umgestellte Staffelung Romas, Taison vor mächtigen Zuordnungsprobemen. AV Karsdorp, der zur letzten Spielreihe hoch zog, stellte den Brasilianer Taison vor zwei Entscheidungen. Entweder er ließ sich tiefer ins 2/3 des Spielfelds fallen, um den Abstand zwischen sich und Karsdrop zu minimieren oder er übernimmt das Rausrücken auf Halbverteidiger Bryan Cristante. Denn Patricks Pressingweg auf Cristante wurde von 6er Diawara blockiert. Taison stand somit vor der Qual der Wahl, was ihn zum Großteil verwirrt und überfordert ausschauen ließ. Die Intensität der Ukrainer im Pressing wurde dank dieser durchdachten taktischen Anpassung Paulo Fonsecas negativ beeinflusst. 
Taisons Defizite konnten durch Moraes Körperpositionierung und rechtslastigem Pressingmechanismus oftmals kaschiert werden. 

Nach Zuspiel von Gianluca Mancini auf Marash Kumbulla, konnte der Albaner ohne Zugzwang die Umgebung „scannen“ und den startenden Spinazolla hinter der zweiten 4er-Kette Donetsks bedienenDadurch das Marlos von Villar gebunden wurde, blockierte er seinen Pressingweg.

Dies wiederum führte zu einer drucklosen Ballmitnahme Kumbullas. Beabsichtigte Marlos sich nicht von Villar binden zu lassen, attackierte er die Pässe auf Kumbulla und versuchte Villar so gut wie möglich in den Deckungsschatten zu nehmen. Dieses Vorgehen reaktivierte Pedro im Spielaufbau mit zu wirken, der dynamisch und rechtzeitig permanent in den Halbraum abkippte, um die freien vertikalen Zonen auszunutzen, bevor Maycon durchschob. 

Konnte Maycon zeitnah durchschieben, sorgte dies für situative große Löcher zwischen Donetsks ersten und zweiten 4er-Kette. Diese Löcher konnten sowohl von Henrikh Mkhitaryan als auch von Mannschaftskapitän Lorenzo Pellegrini, nach langen diagonallen Zuspielen der Halbverteidiger besetzt werden. 

Roms Pressing eliminierte Shakhtars Spielentwicklung

AS Rom formierte sich gegen den Ball in einem 5-2-1-2, dass in einer penetranten Manndeckung ausgelegt wurde. Ein flacher und kontrollierter Spielaufbau war nahezu unmöglich, da sobald Torwart Anatoliy Trubin auf die beiden jungen IV Vitao und Mykola Matviyenko eröffnete, Pellegrini und Pedro lateral raus rückten um den Spielaufbau im Angriffspressing nach innen zu lenken. 

Die Gäste begannen in einer 2-1 Staffelung mit Maycon als klaren 6er, der als Schaltfunktion im Anschluss von der Aufbauzone in die Übergangszone fungiert hat. Dieser wurde jedoch von Mkhitaryan Mann gegen Mann verteidigt und damit defektiert. 

Die technische Zone Shakhtars reagierte darauf und duplizierte die Besetzung der zentralen Spur zwischen Pedro und Pellegrini, in der Hoffnung, Mkhitaryan begibt sind in einer zentralen Unterzahl. Doch die penetrante Manndeckung der Hauptstädter demolierte auch diese vermeintliche Lösung gegen Mkhitaryans Vorgehensweise. 6er Diawara konnte den freilaufenden und situationsbedingten 6er Patrick zustellen und die Spielentwicklung für Donetsk immer wieder unüberbietbar komplizieren. 

Beide AV Dodo und Ismaily waren im Spielaufbau selten anspielbar. Durch die Bogenläufe der Vordermänner Roms, wurde der Passweg zu den AV geschlossen. Doch selbst nach gelungenen hohen Zuspielen auf Dodo oder Ismaily, konnten Spinazzola und Karsdorp ihre zugeteilten Gegenspieler erfolgreich anlaufen und stellen. 

Deutlich zu sehen in der Grafik ist die Mann gegen Mann Verteidigung der Italiener. Durch Patricks situationsbedingtem Abkippen, verändert sich Donetsks Grundordnung im Ballbesitz in ein 4-2-3-1. Erfolglos war dieser Versuch Mkhitaryan in Schwierigkeiten zu bringen und sich dem nach innen gelenktem Anlaufverhalten Pedros und Pellegrinis zu enteignen. Diawaras Zustellung behinderte massiv eine kontrollierte Spielentwicklung und erregte Trubin zur Anwendung langer Bälle schlagartig in die Übergangszone. 

Suchen nach Möglichkeiten

Die Suche nach Möglichkeiten, um das Pressing der Mannschaft von Paulo Fonseca zu überspielen, zog sich über die volle Spiellänge und konnte bis zum Schluss, keine praktische erfolgreiche Musterlösung finden. 
Ein flacher Spielaufbau war nahezu unmöglich zu bewerkstelligen, ohne frühzeitige Ballverluste in Kauf zu nehmen. 

Luis Castro suchte dementsprechend nach geeigneten Formeln um anhand von langen Bällen, dass Pressing gewinnbringend zu entfliehen. 
Dabei nutzte er eine Variation, die einst sein Kontrahent Paulo Fonseca bei Shakhtar Donetsk vornehmlich implementierte. 

Beide Mannschaft machen sich für einen langen Abschlag des ukrainischen Torwarts Trubin bereit. Die 4er-Kette Donetsks staffelte sich flach in tieferen Regionen der Übergangszone, während sich die weiteren Spielreihen fest in den höheren Regionen der Übergangszone haften ließen. 

AS Rom zog sich im 5-2-1-2 kompakter zurück und bereitete sich auf die Eroberung des zweiten Balles vor. Plötzlich kippte AV Dodo dynamisch ab und erhielt einen flachen Druckpass seines Torhüters. Dies erzeugte ein zügiges und überstürztes aufrücken in das 3/3 des Spielfelds der ersten Pressinglinie der Römer. Somit löste sich die kompakte Staffelung auf und die Abstände der Linien vergrößerten sich unvorteilhaft für die Eroberung des zweiten Balles. Sofort nach Ballmitnahme, schlug Dodo einen diagonalen Flugball in die entgegengesetzte Laufrichtung seiner Gegenspieler um den Bewegungsvorsprung der tief gestaffelten Mitspieler Tete, Moraes, Marlos und Taison auszunutzen. 

Dadurch das Roms kompakte Staffelung gegen den Ball nach dem schlagartigen Aufrücken in die Unordnung verfiel, konnten sie den zweiten Ball nur schwer gewinnen und begaben sich in gefährliche Situationen. Diese Art und Weise einen Gegner aus der Staffelung zu ziehen, könnte auch als „selbstkreierter Konter“ bezeichnet werden. Denn Donetsk sorgte zuerst für Verwirrung und Unordnung in der gegnerischen Defensivformation, um nach Gewinn des zweiten Balles regelrecht auf das gegnerische Tor temporeich umzuschalten. 

Paolo Fonseca bezeichnete die Gäste aus der Ukraine vor der Partie als konterstärkste Mannschaft Europas. Leider konnte Shakhtar diese Qualität im Pflichtspiel gegen AS Rom nicht demonstrieren. 

Die Italiener gingen auch in der Restverteidigung auf pure Manndeckung und sorgten für einen direkten Zugriff nach Ballverlust. Donetsks Tempospieler konnten nach diagonalem Wegspielen, die Umschaltsituationen nicht häufig profitabel ausnutzen, da die Restverteidigung des Gastgebers stets ein aufdrehen dieser Spieler verwehrte. 

Mit der Zeit entwickelten die Gäste aus dem Osten Europas eine weitere Theorie, wie man das stark mannorientierte Pressing des Gegners überspielen könnte. 
Durch das Bilden einer flachen und engen pendelnden 3er-Kette mit dem brasilianischen ZDM Maycon, animierte Donetsk Mkhitaryan seine Grundzone zu verlassen, um ein situatives 5-2-3 gegen den Ball zu bilden und als höchstpostierter Anlaufspieler zu agieren. 

Donetsk baute durch die strukturelle Veränderung in einem 3-2-5 auf, um mit Patrick und dem polyvalenten Allrounder Marlos als situative Doppel-6 die beiden manndeckenden Gegenspieler Villar und Diawara ballnäher zu binden. 

Durch die 3-2 Staffelung und den weit aufgerückten AV Dodo und Ismaily, kreierte Shakhtar große freie Räume in den Halbräumen vor der gegnerischen 5er-Kette. Denn dadurch das Mkhitaryan weiterhin Maycon mannorientiert verteidigte, musste Villar aufstoßen um den schwimmenden Marlos Mann gegen Mann in Deckung zu nehmen. 
Shakhtar Donetsk konzentrierte sich von nun an auf die freigewordenen Halbräume und versuchte anhand von Steil-Klatsch Momenten in der Übergangszone, die AV in offene Stellungen zu bringen. 

Durch die 3-2 Staffelung in der Aufbauzone, animierte Donetsk den spanischen Gegenspieler Villar, sich den vordersten Akteuren im Pressing anzuschließen. Tete, Moraes und Tasion schwammen zwischen dem maximierten Zwischenlinienraum und banden gleichzeitig Roms 5er-Kette in der gegnerischen Spielfeldhälfte. Dank dynamischen Abkippen der beiden Flügelspieler Taison und Tete, konnten immer wieder durch Steil-Klatsch Momente die gegnerischen IV aus der Ordnung gezogen werden und die AV in vertikale Dribblingwege gebracht werden. 

Da Karsdorps zugeteilter Spieler Ismaily war, hatte Taison in wenigen Sitationen selber die Zeit und den Raum aufzudrehen und auf die IV zu zudribbeln. Jedoch war die Freude von kurzer Dauer, bis Karsdorp und Mancini ihre Zuordnung neu besprachen. Von nun an, folgte Mancini den dynamisch-abkippenden Taison und gab ihm keine Zeit zum alleinigen aufdrehen in Spielrichtung. Dieses Vorgehen ermöglichte Donetsk vielversprechende Penetrationen in die Angriffszone, was zum Leid der Gäste zu spät erfolgte. 


Dank lasche Ballorientierung – AS Rom gefährlich nach Spielverlagerungen

Die Gäste aus der Ukraine neigten im Spiel oftmals dazu stärker als nötig Richtung Ball zu verschieben, was Fonsecas Team auf der ballfernen Seite große bespielbare Räume öffnete. Die AV agierten auch weiterhin als alleinige Breitengeber und konnten nach Zuspiele durch explosionsartige Dribblings viele Meter in die gegnerische Spielfeldhälfte machen. 

Durch ein zusätzlich inaktives Pressing in der 2.Halbzeit, konnte Donetsk ballnah trotz Ballorientierung selten in Überzahl gelangen und die Druckfrequenz einträglich erhöhen. 

Die geringe Intensität in der Balljagd, sorgte für große Abstände innerhalb der Kompaktheit. Dies wiederum ermöglichte den Römern mehr Raum und Zeit für sichere Ballstafetten um schnellstmöglich über Spielverlagerungen die gegnerische Spielfeldhälfte zu penetrieren. 

In dieser Situation konnte Shakhtar keine Überzahl herstellen und durch eine geringe Intensität keinen Gegnerdruck erzeugen, was den Hauptstädtern in die Karten spielte. Sie lockten durch kurze Ballstafetten eine maximale Anzahl an ballnahen Gegenspielern an, während die 4er-Kette ohnehin sehr ballorientiert durchsicherte. Der niederländische AV Karsdorp konnte nach schnellem Zuspiel andribbeln und Pellegrini nach Ismailys rausrücken in den freigewordenen Raum hinter diesen, anspielen. 

Lange Bälle als Mittel zum Zweck

Luis Castro realisierte im Laufe der 2.Halbzeit, dass der Matchplan gegen den Ball an diesem Abend nicht mehr erfolgreich sein wird. Darum beorderte er seine Mannschaft in ein höheres 4-1-4-1 Abwehrpressing um das Ergebnis so positiv wie möglich zu verteidigen. 

Durch die Einwechslungen von Borja Mayoral, Bruno Peres und Stephan El Shaarawy bekam AS Rom gegen Ende der Partie viel Tiefgang im Angriffsspiel. Das eher reservierte Pressing der Gäste in der Endphase des Spiels, eignete sich gut um die Möglichkeiten des Tiefgangs vorteilhaft zu nutzen.

Taison und Tete bekamen als Zuteilung, beide römischen Breitengeber Karsdorp und Spinazolla zu stellen und zu Rückpässen zu zwingen. Tete ließ sich jedoch für einen gewissen Zeitraum von Kumbullas breiter aufgefächerten Positionierung beirren, was Spinazolla dazu ermutigte auf die Höhe der gegnerischen 4er-Kette dazu zu stoßen. 
Während Taison Karsdorp auf der anderen Spielfeldseite bestmöglich im Griff hatte, war Donetsk auf der Seite von Tete und Dodo äußerst anfällig für diagonale Flugbälle hinter die 4er-Kette. 

Während Moraes Cristante leicht auf eine Seite lenkte, Patrick + Marlos das Zentrum verdichteten und Maycon den Raum vor der 4er-Kette besetzte, hätten Taison und Tete die beiden Breitengeber Karsdorp und Spinazzola übernehmen sollen. Die Halbverteidiger hätten ignoriert werden müssen, um mögliche Unterzahlsituation für die eigenen AV Ismaily und Dodo zu vermeiden. 

Durch Tetes falscher Zuordnung in der Übernahme von Halbverteidiger Kumbulla, entwickelte sich für Rom stets eine 2 gegen 1 Überzahlsituation zwischen Spinazzola + El Shaarawy gegen AV Dodo. El Shaarawy zog durch ein leichtes Abkippen Dodo aus der Ordnung, was für eine Raumkreierung hinter Dodo für Spinazzolas Tiefenlauf sorgte. Dank Donetsks extremster Ballorientierung, konnte Mayoral ein blind-side run hinter IV Matviyenko starten, der seinen vollen Fokus auf die Richtung des Balles setzte. Nach Ballmitnahme von Spinazzola und horizontalem Zuspiel auf Mayoral, kreierte Rom in nur wenigen Sekunden eine überaus vielversprechende Torchance. Dieses Schema konnte in der Spielweise der Gastgeber fortdauernd definiert werden. 

Fazit

Ein taktisch hochinteressanter Europapokalabend ging zu Ende. Der Gastgeber AS Rom durfte einen verdienten 3:0 Heimerfolg durch die Tore von Pellegrini, El Shaarawy und Mancini bejubeln, während die Gäste Shakhtar Donetsks einige Inhalte für das Rückspiel hinterfragen müssen. 

Viele gute Ansätze waren von den Gästen zu sehen, welche aber durch Abweichungen vom festgelegten Matchplan, für Defizite sorgte. Auf Luis Castro und Vitor Severino warten viele Fragen. Wie überspielen wir das radikale mannorientierte Pressing Roms? Wie bringen wir unser Tempo im Angriffsspiel zu Geltung? Wie können wir unsere Konterstärke gegen die äußerst lästige Restverteidigung demonstrieren? Und vor allem, wie sorgen wir für keine Zustellungsprobleme gegen den Ball?

Die Zuschauer der Europa League dürfen gespannt sein, wenn es am 18.03.2021 zum Rückspiel ins Stadion NSK Olimpisky geht. 

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